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Wer steckt hinter NOAH?


NOAH ist ein gemeinsames Projekt der Abteilung für Unfallchirurgie des Universitätsklinikums Regensburg und des Lehrstuhls Wirtschaftsinformatik III der Universität Regensburg unter Leitung des Rettungszentrum Regensburg e.V. NOAH wird gefördert durch den europäischen Strukturfond und den Freistaat Bayern. Der Vertrieb erfolgt über die it.medic AG.

Rettungszentrum Regensburg

Das Rettungszentrum Regensburg e.V. (RZR) wurde 1995 gegründet und hat Mitglieder aus den Rettungsdienstorganisationen, den Feuerwehren, den Notärzten, den Krankenhäusern und vielen anderen Institutionen. Das Ziel des RZR ist die Verbesserung der notfallmedizini schen Versorgung in Ostbayern durch Förderung bestehender Aktivitäten, Koordination und Bündelung erfolgreicher Konzepte und die Realisierung neuer Strategien. Dazu gibt es verschiedene Arbeitsgruppen. NOAH wird von der Arbeitsgruppe "Kommunikationstechnologien" betreut.

Abteilung für Unfallchirurgie an der Universitätsklinik Regensburg

Seit April 1992 gibt es die Abteilung für Unfallchirurgie am Klinikum der Universität Regensburg, das neben dem Auftrag zur Forschung und Lehre auch ein Haus der Maximalversorgung mit über 800 Betten ist. Seit Beginn ist Prof. Dr. Michael Nerlich Leiter der Abteilung. Neben der obligaten Lehre setzt die Unfallchirurgie mit der sportmedizinischen Zusatzausbildung in Zusammenarbeit mit dem Sportzentrum der Universität Regensburg sowie dem Weiterbildungsangebot in der Sonographie des Bewegungsapparates/Traumatologie außergewöhnliche Akzente. Schwerpunkte der Forschung sind neben dem NOAH-Projekt Telemedizin, klinisches Qualitätsmanagement, Unfallforschung, Traumamanagement, Tissue Engineering sowie Knochenbruchheilung. Unter den zahlreichen von der Abteilung veranstaltet werden, ist der internationale G7-Kongreß im November 1998 mit dem Thema "The Impact of Telemedicine on Health Care Management" besonders bemerkenswert.

ICT-Regensburg

Das Klinikum der Universität Regensburg hat sich in den letzten Jahren in besonderer Weise durch Aktivitäten im Bereich der Telemedizin profilieren können. Gründe dafür sind einerseits, dass es erst seit 1992 in Betrieb ist und vermutlich wegen des Neuaufbaus aufgeschlossener gegenüber neuen Technologien und Konzepten ist als Krankenhäuser, die in einer langen Tradition stehen. Zum anderen ist es einziges Krankenhaus der Maximalversorgung in den bayerischen Regierungsbezirken Niederbayern und Oberpfalz, hat also ein äußerst großflächiges Einzugsgebiet. Mit derzeit ca. 800 Betten und 21 Kliniken und Instituten für ca. 2,25 Millionen Bürger ist es – besonders im Vergleich zu urban geprägten Regionen – nicht in der Lage, leichtfertig mit den Behandlungskapazitäten umzugehen. Folglich hat sich das Klinikum der Universität Regensburg als sehr fruchtbarer Boden für telemedizinische Projekte, die sich auf neue Technologien stützen und neue Formen der Kooperation entwickeln, erwiesen.

Ende 2000 gibt es über 40 Projekte und Vorhaben im Bereich der Telemedizin am Klinikum der Universität Regensburg. Diese befinden sich z. T. noch in Planung oder im Aufbau, doch die Mehrzahl ist in der Durchführung bzw. abgeschlossen und in den Alltagsbetrieb übernommen. Eine Besonderheit ist dabei, dass es sich zwar, wie allgemein üblich, um unabhängige Projekte handelt, anders als an anderen Standorten diese jedoch kooperieren und koordiniert vorgehen, wobei auch die Verwaltung eingebunden ist.

Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik III an der Universität Regensburg

Der Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik III (Inhaber Prof. Dr. Lehner) wirkt mit seinen Mitarbeitern Dr. Ronald Maier und Dr. Wolfgang Röckelein seit 1997 am Projekt NOAH mit. Dabei wurde vor allem eine detaillierte Prozeß- und Datenmodellierung vorgenommen. Herr Röckelein ist seit 1999 Mitarbeiter an derAbteilung für Unfallchirurgie.

it.medic AG Regensburg

Die it.medic AG ist ein Telemedizin-Consultingunternehmen mit Sitz in Regensburg. Zielsetzung des Unternehmens ist die Integration moderner Kommunikations- und Informationstechnologien in den Bereich des Gesundheitswesens. Die Arbeitsschwerpunkte der it.medic AG liegen in der Beratung und Dienstleistungen auf dem Gebiet der Telemedizin. Hinzu kommen innovative Produkte zur Unterstützung von Ärzten und Patienten. Nach dem SurfTable®, einem Patientennachttisch mit eingebautem PC und Internetanschluss, hat die it.medic AG nun NOAH in ihren Vertrieb aufgenommen.